Vom Persischen Golfing zum Mars

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Vom Persischen Golf zum Mars


Im kommenden Jahr werden die Vereinigten Arabischen Emirate ein halbes Jahrhundert alt – Grund zu feiern. Und klar – wo ginge das besser als im All?! „Sie heißt Hope, wie ‚Hoffnung‘“, sagt Mohsen Al Awadhi über die erste Marssonde der Emirate. Der Ingenieur arbeitet in der Abteilung für Weltraumsysteme des Mohammed Bin Rashid House Centre in Dubai. Dieses Zentrum hat für das Land etwa die Rolle der NASA für die USA oder der ESA für Europa.

Marssonde der Vereinigten Arabischen Emirate auf der Erde


UAE House Company

Die Atmosphäre des Mars haben sich die Vereinigten Arabischen Emirate als Schwerpunkt ihrer Project ausgesucht. Denn Hope wird weder landen, noch wird die Sonde nach früheren Flussbetten oder möglichem Leben suchen – denn das wäre das Übliche. „Wir wollen nicht das wiederholen, used to be andere Missionen bereits ausführlich vor usagetan haben“, schmunzelt Al Awadhi. Die Atmosphäre hingegen hätten bislang nur wenige Länder untersucht. „Das ist additionally eine echte Herausforderung!“

Ein Jahr das ganze Bild

„Das Ziel dieser Project ist es herauszufinden, used to be mit der Atmosphäre im Laufe der Zeit passiert ist“, ergänzt Salem Al Marri, der stellvertretende Direktor für Wissenschaft und Technologie, ebenfalls am Mohammed Bin Rashid House Middle. Deswegen werde Hope erstmals die gleichen Stellen auf der Oberfläche mehrmals am Tag beobachten. Frühere Sonden hätten den Planeten zum Beispiel um 6 Uhr untersucht und dann 24 Stunden später wieder. „Dann wissen Sie aber noch nicht, used to be sich um four Uhr abspielt“, gibt Al Marri zu bedenken. „Wir werden erstmals einen kompletten Tageszyklus der Mars-Atmosphäre abbilden.“

Das Projekt

Ö1-Sendungshinweis:

Dem Thema widmet sich auch ein Beitrag in Wissen aktuell am 14.07. um 13:55

Hope soll sich nicht nur identische Stellen auf der Oberfläche zu unterschiedlichen Tageszeiten vornehmen, sondern ihre Beobachtungen auch über das ganze Jahr verteilen. Denn so lange, ein Mars-Jahr, beträgt die geplante Lebensdauer der Sonde. „Wenn die Jahreszeiten wechseln, können wir Veränderungen beobachten“, so Al Awadhi. „Wir haben bislang nicht verstanden, welche Auswirkungen Frühling, Sommer, Herbst und Iciness auf die Atmosphäre haben.“

Used to be geschah mit der Atmosphäre des Mars?

Das Ziel ist es, den Verlust der Atmosphäre erklären zu können. Warum ist sie speedy vollständig in den Weltraum entwichen? Used to be ist einst mit dem Mars passiert? „Wenn wir das verstehen, hilft usadas auch, die Erde besser zu verstehen“, prophezeit der arabische Raumfahrtingenieur. Denn das Leben auf der Erde hänge von der Beschaffenheit ihrer Atmosphäre ab.

Grafische Darstellung der Marsmission der Vereinigten Arabischen Emirate


UAE House Company

Das Gleiche gilt für den Mars. Vermutlich conflict seine Atmosphäre vor Milliarden von Jahren dichter als heute. Sie hätte somit flüssiges Wasser auf der Oberfläche ermöglicht und darin möglicherweise Leben. „Die Atmosphäre des Mars ist so interessant, weil sie heute so dünn ist“, glaubt auch Salem Al Marri. „Wir wollen wissen, ob sie einst lebensfreundlich conflict, warum sie aber heute so ausgedünnt ist und so intestine wie überhaupt keinen Sauerstoff enthält, sodass Menschen dort nicht überleben könnten.“

Eiswolken auf der Spur

Und weil das so viele Aufgaben sind, brauchten die Araber Spouse. Eines ihrer Ziele conflict es, die Sonde gemeinsam mit Hochschulen in den USA zu entwickeln. „So lernen wir Dinge, die wir noch nicht selbst beherrschen, used to be beispielsweise die Forschung angeht“, gibt Salem Al Marri zu. „Mit dieser Project haben wir die wissenschaftliche Kompetenz von Universitäten in den Vereinigten Arabischen Emiraten erhöht, vor allem in Richtung Planetenwissenschaften.“

Die Universitäten von Colorado, Kalifornien und Arizona haben die drei Instrumente an Bord der Mars-Sonde gemeinsam mit ihren arabischen Kollegen entwickelt. An Bord sind zwei Spektrometer – eines für Infrarot-, eines für ultraviolettes Licht – und eine optische Kamera. Sie sollen Staubbewegungen in der Mars-Atmosphäre beobachten, die Bildung von Eiswolken, die Temperaturverteilung sowie die Ausbreitung von Wasserdampf und Ozon.

Zum 50. Jahrestag ihrer Staatsgründung scheinen die Emirate am Persischen Golfing die Zeichen der Zeit erkannt zu haben – und die stehen nicht mehr auf Öl, sondern liegen offenbar in den Weiten des Weltalls.



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