Marmelade statt legendärer Tennis-Snack – Mannheimer Morgen

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Marmelade statt legendärer Tennis-Snack - Mannheimer Morgen


London.Sie wurden bereits im Juli 1877 serviert und als Boris Becker 1985 in Wimbledon mit 17 der jüngste Sieger aller Zeiten wurde, futterten die Zuschauer als Pausen-Snack ebenfalls Erdbeeren. Das Schälchen Früchte mit Sahne gehört zu der legendären Veranstaltung im Südwesten Londons wie der auf acht Millimeter getrimmte „heilige Rasen“. Im vergangenen Jahr verspeiste die Tennisgemeinde von einer halben Million Besuchern 191 930 Portionen und damit 1,nine Millionen Erdbeeren, außerdem 7000 Liter Sahne.

Used to be passiert nun, da das Turnier vom Veranstalter All England Garden Tennis and Croquet Membership aufgrund der Coronavirus-Krise erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg abgesagt wurde? Die Stecklinge waren auf dem intestine 70 Kilometer entfernten Hof bereits in der Erde, als die Absage des Turniers am 1. April öffentlich gemacht wurde. Und nun sitzt die Bäuerin Marion Regan von der Hugh Low Farms auf rund 38 Tonnen Erdbeeren. Die Farm versorgt seit 25 Jahren die Tennisfans. Nirgends wird Custom so hochgehalten und gefeiert wie in Wimbledon. Nirgends ist der Briten liebstes Interest, das Schlangestehen, schöner zu beobachten als hier. Und nirgends kann guy vermutlich solch überteuerte Erdbeeren erstehen.

Nun gehen die Früchte unter anderem an Supermärkte und Farmläden. Daneben will die Firma England Preserves 750 Kilogramm der Wimbledon-Erdbeeren übernehmen und daraus Marmelade kochen. Erdbeeren, Gelierzucker, Zitronensaft – fertig. Die Marmelade soll auch für den Victoria Sponge benutzt werden, den der kleine Betrieb ebenfalls herstellt. Bei dem Erdbeerkuchen handelt es sich um den englischen Klassiker zur Tea Time, der nach Queen Victoria benannt wurde. Die Füllung aus Buttercreme oder Schlagsahne und Erdbeermarmelade liegt zwischen zwei Schichten Biskuitboden. Wimbledon-Begeisterte müssen additionally auch in diesem Jahr nicht auf ihre originalen Erdbeeren verzichten – immerhin ein kleiner Trost.

© Mannheimer Morgen, Mittwoch, 01.07.2020



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