FIFA: Der Weltverband möchte die Lizenzrechte nicht mehr nur an eine Partei verteilen

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FIFA: Der Weltverband möchte die Lizenzrechte nicht mehr nur an eine Partei verteilen


Vor wenigen Tagen machte die Nachricht die Runde, dass Digital Arts über die Umbenennung der „FIFA“-Reihe nachdenkt, nachdem die aktuellen Lizenzverhandlungen mit der FIFA zum Erliegen kamen. Beide Parteien sind sich derzeit uneins, da der Weltverband die Kosten mehr als verdoppelt hat und fortan alle vier Jahre mehr als eine Milliarde US-Greenback von Digital Arts haben möchte.
Kein Lizenzmonopol mehr
Im Gegensatz möchte der Spielehersteller Turniere und digitale Produkte unter dem FIFA-Banner anbieten, während der Verband selbst die Rechte eher einschränken möchte, um weitere Möglichkeiten erwägen zu können. Nun hat die FIFA ein Assertion abgegeben, das ihre Sichtweise für die Zukunft der Fußballspiele klarstellt:
„Die FIFA wird eine neue Werbepositionierung im Gaming und eSports annehmen, um sicherzustellen, dass sie bestmöglich platziert ist, um Entscheidungen zu treffen, die allen Fußballanteilseignern vom Nutzen sind. Die FIFA ist rund um die Zukunft des Fußballs im Gaming und eSports optimistisch und aufgeregt und es ist eindeutig, dass dies ein Raum sein muss, der von mehr als einer Partei eingenommen wird, die alle Rechte kontrolliert.“
Dies lässt darauf schließen, dass Digital Arts keine Exklusivrechte mehr erhalten soll. Stattdessen ist die FIFA offen für eine breitere Verteilung der Rechte, sodass auch Konkurrenten wie „eFootball“ und komplett neue Marken in Zukunft vollständige Lizenzen erhalten könnten.
„Technologie- und Cellular-Unternehmen konkurrieren aktiv um die Zusammenarbeit mit der FIFA, ihren Plattformen und globalen Turnieren. Infolgedessen beschäftigt sich die FIFA mit mehreren Unternehmern, einschließlich Entwicklern, Investoren und Analysten, um eine langfristige Sicht des Gaming-, eSports- und Interactive Leisure-Sektors aufzubauen. Das Resultat wird sicherstellen, dass die FIFA eine Auswahl geeigneter Parteien mit fachmännischen Möglichkeiten zur Hand hat, um die bestmöglichen Erfahrungen und Angebote für Followers und Konsumenten aktiv zu gestalten. Gaming und eSports sind die am schnellsten wachsenden Medienvertikalmärkte auf dem Planeten; mit neuen und abwechslungsreichen Arten an Spielen, die kontinuierlich veröffentlicht werden. Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung für die FIFA und ihre Anteilseigner alle zukünftigen Möglichkeiten für Fußball- und Gaming-Followers zu maximieren.“
Mehr zum Thema: FIFA 23 – Gründe für die drohende Umbenennung der Reihe
Abschließend hatte die FIFA noch unterstrichen, dass man gegenüber den 211 Mitgliederverbänden in der Verantwortung steht, die Möglichkeiten, die in den letzten Jahren aufkamen, komplett auszunutzen. Des Weiteren möchte man weiterhin eSports-Turniere unter dem „FIFAe“-Banner veranstalten und sicherstellen, dass eSports-Fußball stets auch eng mit der FIFA verbunden ist. Man möchte auch den FIFA World Cup und den FIFA Ladies’s World Cup nutzen, um neue Spiele und eSports-Angebote zu veröffentlichen und den Spielern mehr zu bieten.
Im Gegensatz hatte Digital Arts bereits mitgeteilt, dass man den Vertrag mit der FIFPRO verlängert hat, um weiterhin die originalen Spielernamen und -gesichter verwenden zu dürfen. Dementsprechend kann man gespannt sein, wie es mit den FIFA-Lizenzrechten weitergeht.
Quelle: FIFA

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